Tiefer Drei Könige Stolln

Die Drei Könige Fundgrube (1524-1614) wurde schon im 16. Jahrhundert betrieben und lieferte bereits 1524 Silber. Sie kann deshalb schon früher in Betrieb genommen worden sein. Die Grube wurde etwa im gleichen Zeitraum betrieben wie die Grube St. Anna.

Der dazugehörige Schacht liegt oberhalb des Stollnmundloches und ist durch eine große Pinge im Wald noch erkennbar. Er war ein Kunstschacht mit einer Radstube. In ihr hing das Rad zum Betreiben der Kunst. Mit diesem Wasserrad konnten Pumpen zum Heben des anfallenden Grubenwassers oder auch Fördermaschinen angetrieben werden. Das dazu erforderliche Aufschlagwasser konnte nur dem Schieferbach entnommen worden sein.

Die Grube Drei Könige lieferte 211 kg Silber und 462 kg Kupfer.

„Textauszug aus der Weißenborner Chronik von 1963 ; Ergänzungen von L. Richter“
Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 19. Oktober 2016 - 18:22:12